Aktuelles

Verbandstag in Kiel

von Ulrich Lhotzky-Knebusch

 

Die Mitgliederversammlung des Tennisverbandes Schleswig-Holstein verlief insgesamt ruhig. Die Tagung fand im Haus des Sport am 11. 2. 2006 statt. Es gab mit 74 teilnehmenden Vereinen einen Rekord. Der TCK war durch den Vorsitzenden Ulrich Lhotzky-Knebusch vertreten.

Bedauerlich ist der Rückgang der Mitgliederzahl landesweit von 6 Prozent. Wir, der TCK, liegen hier nicht im Trend. Im Gegenteil: Wir haben nach 2004 auch 2005 insgesamt wieder einen Zuwachs zu verzeichnen, insbesondere bei der Jugend.

Der Etat war 2005 ausgeglichen.

Es gab keine Vorstandswahlen.

Durch einen Vortrag zum Thema offene Ganztagsschulen wurden die Mitglieder über Kooperationsmöglichkeiten mit den Schulen informiert. Dies ist bezogen auf die Zukunft und Sicherung unserer Vereinsjugendarbeit wichtig.

Der TCK bildet bereits seit mehr als einem Jahr mit der Real- und Hauptschule, den offenen Ganztagsschulen in Kellinghusen, eine Arbeitsgemeinschaft. So waren im vergangenen Jahr 7, 8 Kinder im Trainingsprogramm über diese Arbeitsgemeinschaft. Anfang Februar d. J. startete eine neue Gruppe. Innerhalb von einer Woche meldeten sich 13 Kinder für die Trainingsgruppe an. Dies belegt: Interesse am Tennis ist da. Die Zusammenarbeit mit Schulen, die künftig bis 16 Uhr ihre Kinder "behalten" können, ist wichtig für die Zukunft des Vereinsleben.

Während der Mitgliederversammlung gab es Änderungen bei der Wettspielordnung, bei Tennis-live und es wurden Änderungen für den Funty-Cup angekündigt. Zu diesen drei Themen gibt es Einzelberichte auf unserer Homepage. 

Ulrich Lhotzky-Knebusch   

Protokoll der Hauptversammlung

von Ulrich Lhotzky-Knebusch

 

 

Gemäß unserer Satzung muss das Protokoll einer Jahreshauptversammlung drei Wochen vor Beginn der nächsten Hauptversammlung auf der Tennisanlage ausgehängt werden.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2005 hängt im Schaukasten auf der Terrasse unserer Anlage.

Unsere diesjährige Hauptversammlung findet am 9. März statt. Mehr dazu siehe gesonderte Meldung.

Vierermannschaft

von Ulrich Lhotzky-Knebusch

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Tennisverbandes Schleswig-Holstein am 11. 2. 2006 stellt der Tennis-Club Kellinghusen nachstehenden Antrag: 

Die Mitgliederversammlung lehnt den Beschluss des Sportausschusses (des Landesverbandes), verkündet in Tennis live 33/2005, für die Sommersaison 2007 werden in allen vier Bezirken nur noch Wettbewerbe für Vierer-Mannschaften ausgeschrieben, ab. 

Dieser Antrag wurde während der Vorstandssitzung am 19. 1. 2006 einstimmig gefasst

 

Begründung:
 
  1. Laut Beschlusstext in Tennis live 33/2005 fasste der Sportausschuss des Landesverbandes Schleswig-Holstein (wir gehen einmal davon aus, dass es sich nicht um einen Sportausschuss auf Bezirks-, Kreis-, oder Clubebene handelt) folgenden Beschluss:  „Für die Sommersaison 2007 werden in allen vier Bezirken nur noch Wettbewerbe für Vierermannschaften ausgeschrieben.“  Dies bedeutet: Lediglich im Jahre 2007 werden nur Wettbewerbe für Vierermannschaften ausgetragen. Wenn dies so gemeint wie formuliert ist, wäre der Beschluss des Sportausschusses ausschließlich für 2007 zu verstehen. Dies kann aber wohl kaum gemeint sein. Sollte es doch so sein, lehnen wir dieses Ansinnen ab, da es sich vereinsschädigend auswirkt.
  2. In der weiteren Argumentation gehen wir davon aus, dass der Sportausschuss sagen wollte, ab 2007 gibt es nur noch Wettbewerbe mit Vierermannschaften. Unter diesem Aspekt, muss wohl ein neuer Beschluss gefasst werden. Diesen Beschluss lehnen wir ab,  weil . . .
  3.  . . . es keine breite Diskussion über diesen Beschluss des Sportausschusses gegeben hat.
  4. . . . es wohl nicht ausreicht, als 1. Argument zu formulieren: der Organisationsaufwand für die Beibehaltung des bisherigen Systems ist zu aufwendig. Wenn jeder Vereinsvorsitzende Problemstellungen in dieser Form so einfach lösen würde, hätten wir bald kaum noch ein aktives Tennisleben. Positiver wäre wohl der Ansatz einer problemorientierten Lösung gewesen. Das heißt: Mittel und Wege zu finden, Fragen zur Organisation, die sicherlich schwierig ist, zukunftsorientiert im Interesse des Tennissports zu lösen.
  5. . . . das Ansinnen, den sportlichen Wettbewerb auf Vierermannschaften zu beschränken, kontraproduktiv und rückwärtsgewandt ist. Tennis befindet sich – jedenfalls bei uns – seit zwei Jahren wieder im positiven Trend – Mitgliederzuwachs. Wenn heutige Sechser-Mannschaften mit acht bis zehn gemeldeten Personen zu einer Vierermannschaft degradiert werden, können daraus keine zwei Vierermannschaften entstehen. Dies bedeutet: Es bleiben drei, vier bisher aktive am Sportwettbewerb teilnehmende Spieler oder Spielerinnen hängen, fallen hinten hinunter. Der fehlende sportliche Wettbewerb, die Zerschneidung der Mannschaften führt dazu, dass die „hängen gebliebenen“ Spielerinnen oder Spieler – jedenfalls zum Teil – früher oder später dem Tennissport den Rücken zuwenden und den Verein verlassen. Alle Anstrengungen der Basis, Tennis wieder nach vorne zu bringen, würden durch einen Beschluss des Sportausschusses negativ beeinflusst.
  6.  . . . es nicht lauten sollte, wie vom Sportausschuss formuliert, wir unterstützen damit Vereine, die unter Mitgliederschwund leiden. Richtig wäre doch wohl, einen Weg zu finden, diesen unter Mitgliederschwund leidenden Vereinen Wege aufzuzeigen, wie wieder mehr Mitglieder gewonnen werden können. Dies muss das Hauptziel eines jeden Vorstandes sein. Nicht den Kopf in den Sand stecken!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  7.  . . . durch einen weiteren Mitgliederschwund, der nach diesem Beschluss zu erwarten ist, die Finanzkraft der Vereine geschwächt wird. Die Folgen sind absehbar: mehr brachliegende Tennisplätze, ungepflegtere Anlagen, weniger aktives Clubleben, weniger Winter-Punktspiele
  8. . . . das Argument des Sportausschusses den „Leistungsgedanke(n) durch Einführung einheitlicher Mannschaftsstärke“ zu stärken, auch weitestgehend bei den heutigen Mannschaftsaufstellungen gilt. Hinzu kommt, wir befinden uns beim Punktspielwettbewerb auf breitester Ebene nach wie vor im Breitensport und nicht im Leistungssportbereich.
  9. . . . man es sich zu einfach macht im Sportausschuss, wenn man schreibt, mit diesem Beschluss liegen wir im „Bundestrend (Einführung Bundesliga Vierermannschaften bereits  2006“. Wir sind hier in Schleswig-Holstein nicht in der Bundesliga, wir spielen in Bezirksklassen. Hinzu kommt, dass nicht jeder Trend der richtige sein muss.


 
Alles in allem bitten wir darum, den obigen Beschluss aufzuheben, einen ähnlich lautenden Beschluss (ab 2007 . . . ) nicht zu fassen.
Während der Debatte im Vorstand meldeten sich verschiedene Mitglieder, die von Diskussionen während der Punktspielsaison berichteten. Es gab keine gegnerische Mannschaft oder Einzelstimme, die  dem Ansinnen des Sportausschusses, nur noch in Vierermannschaften zu spielen, untersützte.
 
Diesen Antrag finden Sie auch unter www.tc-kellinghusen.de
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ulrich Lhotzky-Knebusch

Tennis live verkündet heute, 25. 1. 06, in einem Kommentar, dass der Sportausschuss seinen Beschluss aufegehoben hat. Zwischen den Zeilen ist deutliches Mißfallen über den Widerstand zu lesen. Und frei nach dem Motto: Vierermannschaften kommen so oder so, heißt es: Das Problem löst sich von selbst. 

Anmerkung: Die Meinung muss man akzeptieren, eine so pessimistische Meinung muss man aber nicht teilen.


 
 

Verantwortlich:
Herausgeber:
Andreas Fischer
Tennis-Club Kellinghusen von 1928 e. V.
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